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BVMed-Herbstumfrage 2010: Umsatzwachstum von 5,5 Prozent

Redakteur: Peter Reinhardt

Die Unternehmen der Medizintechnologie bleiben innovations- und wachstumsstark. Sie schaffen weiter neue Arbeitsplätze. Das ist das Fazit der Herbstumfrage 2010 des Bundesverbandes Medizintechnologie, an der sich 139 Mitgliedsunternehmen beteiligt haben. Das Umsatzwachstum liegt 2010 bei rund 5,5 Prozent.

Der BVMed hat die Umfrageergebnisse zur aktuellen Lage der Medizintechnik in Deutschland am 2. November 2010 in Berlin vorgestellt. »Die wirtschaftliche Entwicklung der Branche ist insgesamt gut. Über 80 Prozent der befragten MedTech-Unternehmen rechnen in diesem Jahr mit einem besseren Umsatzergebnis als 2009. Das Umsatzwachstum liegt gegenüber dem Krisenjahr 2009 bei rund 5,5 Prozent gegenüber 3 Prozent im Vorjahr «, so der BVMed-Vorstandsvorsitzende Dr. Meinrad Lugan und BVMed-Geschäftsführer und Vorstandsmitglied Joachim M. Schmitt. Die Gewinnsituation sei dagegen durch die stark gestiegenen Rohstoffpreise und höhere Außenstände geschmälert. Der Ausblick der Unternehmen auf das Jahr 2011 fällt deshalb nur vorsichtig optimistisch aus: 48 Prozent erwarten ein besseres Gewinnergebnis als in diesem Jahr. 17 Prozent erwarten sogar zurückgehende Gewinne.

Ein weiteres Ergebnis der BVMed-Umfrage: Bei Betrachtung der Arbeitsmarktentwicklung bleibt die Medizintechnik-Branche ein Jobmotor. Die Hälfte der befragten Unternehmen hat gegenüber dem Vorjahr neue Arbeitsplätze geschaffen. Insgesamt beschäftigt die Branche in Deutschland über 170.000 Menschen. Im Durchschnitt investieren die forschenden MedTech-Unternehmen rund neun Prozent des Umsatzes in Forschung und Entwicklung. Rund ein Drittel ihres Umsatzes erzielen die deutschen Medizintechnikhersteller mit Produkten, die nicht älter als drei Jahre sind.

Bei den gesundheitspolitischen Forderungen steht das Thema »Entbürokratisierung und Beschleunigung der Entscheidungswege« im Vordergrund.

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