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Branchenumsatz um sieben Prozent gesteigert

Redakteur: Peter Reinhardt

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Die deutschen Medizintechnikhersteller erwirtschafteten im Jahr 2007 17,3 Milliarden Euro und verzeichneten damit ein Plus von knapp sieben Prozent gegenüber dem Vorjahr; dies gab der Industrieverband Spectaris: bekannt. 6,2 Milliarden erzielten die Unternehmen davon im Inland (+ 7,3 Prozent). Der Auslandsumsatz konnte ebenfalls zulegen und wies mit einem Wert von 11,1 Milliarden Euro ein Plus von 6,7 Prozent aus. Die Zahl der Mitarbeiter in den 1.246 Unternehmen stieg um fünf Prozent auf 95.000.

Wichtigste Zielregion der deutschen Medizintechnikexporte in 2007 war die Europäische Union, auf die rund 41 Prozent der Ausfuhren entfiel (+ 15 %). Zweitwichtigste Exportregion war Nordamerika, mit einem Anteil von 22 Prozent. Mit einem Anteil von 14 Prozent am Gesamtexport und einer Zuwachsrate von rund 10 Prozent zeigte sich Asien weiter wachstumsstark. „Der Erfolg im Exportbereich ist ein Beweis dafür, wie innovativ die Branche ist. Aus diesem Grund haben wir auch die Exportunterstützung durch Gemeinschaftsstände auf Auslandsmessen oder EU-geförderter Kooperationsgespräche in unser Dienstleistungsprogramm aufgenommen“, so Josef May, Vorsitzender von Spectaris. Die Länder der Europäischen Union dominierten mit einem Anteil von 35 Prozent ebenfalls beim Gesamtimport medizintechnischer Güter in 2007, gefolgt von Nordamerika (28 Prozent) und Asien (18 Prozent).

Nach einer aktuellen Prognose des Industrieverbandes wird im Inland ein Umsatzplus von 8 Prozent und damit ein Wert von mehr als 6,7 Milliarden Euro erwartet. Beim Auslandsumsatz liegt die Prognose bei knapp 12 Milliarden Euro, was einem Zuwachs von 6 % entsprechen würde. Der Gesamtumsatz läge damit bei einem Wert von fast 19 Milliarden Euro um rund 6,5 % über dem Vorjahresergebnis.

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Spectaris D-10405 Berlin www.spectaris.de