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Industrielle Bildverarbeitung

Bildverarbeitung fördert die Automation

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Unter dem Stichwort „Touch & Automate“ demonstriert Isra die drahtlose Einbindung von Sensoren in „intelligente Netzwerke“. Diese sogenannten Wireless Smart Sensor Networks ermöglichen den flexiblen Einsatz der darin eingebundenen Sensoren beispielsweise an unterschiedlichsten Positionen innerhalb eines Werks.

Verfügbare Datenbank-Lösung wird industriell bereits genutzt

Diese „intelligenten“ Sensoren verfügen über eine grafische Benutzeroberfläche, die eine leichte Bedienung mithilfe von Tablet-PCs mit Windows-Betriebssystem ermöglicht, sodass sich auch komplexe Anwendungen Schritt für Schritt einrichten lassen. Dank ihres eigenen Betriebssystems, das sich wie Windows bedienen lässt (Embedded Windows), können sie wechselnde Aufgaben verrichten, indem per Download neue Programme aufgespielt werden.

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Die Vernetzung mehrerer Sensoren entlang einer Produktionslinie ermöglicht beispielsweise die wiederholte Überprüfung der Maßhaltigkeit von Anbauteilen in der Karosseriefertigung innerhalb des Fertigungsprozesses. Das Sensornetzwerk kann so den Produktionsprozess unter verschiedenen Aspekten überwachen, beispielsweise um festzustellen, ob etwa bei der Türmontage sowohl vor als auch nach dem Lackieren die vorgegebenen Spaltmaße eingehalten werden. Die dabei gewonnenen Daten werden miteinander kombiniert und in einer Datenbank vorgehalten. Die Analyse und Visualisierung dieser umfassenden Daten unter vielfältigen Aspekten ermöglicht eine systematische Überwachung und Optimierung des Produktionsprozesses sowie der Produktqualität.

Hierfür bietet Isra seinen Automatisierungskunden nun auch eine neue Qualitätssicherungs-Datenbanklösung an, die auch die Überwachung des Ausschussgeschehens beinhaltet. Diese Lösung wird bereits in der Glas- und Metallindustrie eingesetzt. So können etwa verdichtete Produktionsdaten verschiedener Produktionsstufen, mehrerer Linien oder verteilter Produktionsstandorte – selbst weltweit – zusammengeführt und miteinander verglichen werden. Auf diese Weise werden Trends erkenn- und analysierbar. Als „Big-Data“-Lösung für das effiziente Management von Produktions- und Prozessdaten liefert das System Informationen an verschiedene Entscheidungsebenen der Unternehmen von der Produktionsebene bis zum Topmanagement. MM

* Klaus Vollrath ist freier Journalist in Aarwangen (Schweiz).

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