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Plexus

Bewährtes neu gemacht für RoHS II

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Im Rahmen des RoHS-II-Projektes überarbeitete Plexus das Design einer Steuerungsleiterplatte. Diese enthielt zahlreiche Bausteine, die den Vorgaben der neuen Richtlinie nicht entsprechen. Plexus musste die Leiterplatte so an die Bedingungen von RoHS II anpassen, dass ihre Funktionalität uneingeschränkt erhalten bleibt. Große Teile dieser Aufgabe waren leicht zu realisieren. Denn viele betroffene Bausteine konnten sehr schnell durch funktions- und baugleiche Komponenten ersetzt werden. Für drei komplexe Bausteine war jedoch keine RoHS-II-konforme Alternative auf dem Markt verfügbar. Daher musste Plexus die Funktionalität dieser drei Bausteine letztlich mit Hilfe von programmierbaren Gate Arrays (FPGAs) und mit Mikrocontrollern nachentwickeln.

Stets die Kosten im Blick behalten

Um die Kosten dieser RoHS-II-Anpassung für den Kunden möglichst gering zu halten, setzten sich die Elektronikspezialisten von Plexus ein ambitioniertes Ziel: Sie wollten eine neue Schaltung entwerfen, die mit der vorhandenen Firmware arbeitet und somit eine uneingeschränkte Kompatibilität der neuen Hardwareschnittstellen mit der Prozessorschnittstelle garantiert. Bereits der erste Entwurf ihrer neuen Leiterplatte sollte fehlerfrei funktionieren. Also entwickelten die Elektronikspezialisten zunächst eine Arbeitsleiterplatte, die direkt auf den Sockel des alten Bausteins gesteckt werden konnte. Diese enthielt eine Ersatzschaltung sowie universelle Anschlusspunkte für Testleitungen. Mit ihrer Arbeitsleiterplatte konnten die Ingenieure die neue Schaltung simulieren und flexibel überprüfen. Bei Bedarf konnten sie Veränderungen schnell vornehmen, ohne eine komplett neue Leiterplatte bauen zu müssen. Und tatsächlich, nach dem Abschluss aller Tests funktionierte die erste „echte“ Leiterplatte einwandfrei.

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Es bleibt praktisch alles beim Alten

Dass die neue Hardwarelösung uneingeschränkt mit der bestehenden Firmware kompatibel ist, hat die Neuzulassung des medizinischen Produktes deutlich vereinfacht. Der Aufwand für Verifikation und Validation sowie die Dokumentation wurde auf das Nötigste reduziert. Sobald alle Genehmigungen vorliegen, kann das modifizierte und RoHS-II-konforme Produkt in die Fertigung gehen. Und: Für den Kunden bleibt praktisch alles beim Alten.

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