Riegler

Begreifbare Produkte: Riegler erweitert Angebot um 3D-Druck

| Redakteur: Peter Reinhardt

Ein Riegler-Konstrukteur löst fertige 3D-Modelle aus der Anlage. Ziel ist es, für Medtech-Kunden innerhalb weniger Stunden erste Prototypen zu erstellen, um Design und Funktionalität zu überprüfen.
Ein Riegler-Konstrukteur löst fertige 3D-Modelle aus der Anlage. Ziel ist es, für Medtech-Kunden innerhalb weniger Stunden erste Prototypen zu erstellen, um Design und Funktionalität zu überprüfen. (Bild: Riegler)

Seit über 70 Jahren ist Riegler Systemlieferant und Entwicklungspartner für kunststoffbasierte Produktlösungen. Um Entwicklungs- und Konstruktionsprozesse zu verkürzen, investierte der Auftragsfertiger kürzlich ins 3D-Prototyping.

  • Partner der Branchen Diagnostik, Medizintechnik, Pharma und Kosmetik
  • Mit 3D-Druck über Nacht erste Muster herstellen
  • Kombination von harten und weichen Materialien

Mit dem Fokus auf Qualität und Innovation hat sich Riegler speziell in den Branchen Diagnostik, Medizintechnik, Pharma und Kosmetik international etabliert. Zu den Kernkompetenzen zählen Entwicklung, Konstruktion, Werkzeugbau, Spritzguss- und Blasformfertigung sowie ein breites Spektrum an Montage- und Veredelungsleistungen. Der Großteil der Produktion befindet sich in Reinräumen gemäß ISO 14644-1 Klasse 7. Höchste Qualitäts- und Hygienestandards werden durch ein lückenloses, zertifiziertes Qualitätsmanagement gemäß DIN EN ISO 9001 und DIN EN ISO 13485 sichergestellt.

Mit 3D-Druck schneller zu ersten Teilen

Für die Beschleunigung des Entwicklungs- und Konstruktionsprozesses investierte Riegler kürzlich ins 3D-Prototyping. Erste Ideen können Kunden so schnell und anschaulich präsentiert werden. Bei vorliegender 3D-Konstruktion können seither über Nacht erste Muster hergestellt werden. Die Basis dafür legt die Konstruktions- und Entwicklungsabteilung. Sie bringt erste Kundenideen in eine kunststoffgerechte und später wirtschaftlich herstellbare Form. „Wir haben bereits die Technologie des 3D-Prototypings für neue innovative Verschlusssysteme sowie Baugruppen eingesetzt, dies auch in der Kombination von harten und weichen Materialien“, erläutert Dr. Thomas Jakob, Leiter der Business Unit Medizintechnik.

Bei Riegler werde dieses Verfahren genutzt, um Kunden bereits gleich zu Beginn des Entwicklungs- und Designprozesses erste Muster schnell und anschaulich vorzustellen. So lassen sich schon sehr früh Design und Funktionalität überprüfen. Zur ersten Funktionalitätsprüfung wurde das 3D-Prototyping bereits genutzt, um Steifigkeiten sowie die zukünftige Montage von einzelnen Bauteilen mit dem Kunden abzustimmen.

Riegler auf der Compamed 2017: Halle 8b / P02

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