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Medical Mountains „Begegnungshunger“ mit Bedacht stillen: Hygienekonzept für das Innovation Forum Medizintechnik

Redakteur: Julia Engelke

Den Teilnehmern stehen mehr Fläche und mehr Service zur Verfügung: Damit sich am 14. Oktober alle ebenso sicher wie wohl fühlen, ist für das 12. Innovation Forum Medizintechnik ein umfangreiches Hygienekonzept erarbeitet worden. Die Planungen und Vorbereitungen sind zwar aufwändiger als sonst, aber die Mühe lohnt sich, ist die Medical Mountains GmbH überzeugt.

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Mund-Nasen-Schutz auf den Gängen, Abstandsregeln, Desinfektionsspender: Das Hygienekonzept des 12. Innovation Forum Medizintechnik umfasst selbstverständliche Maßnahmen, berücksichtigt aber auch die spezifischen Gegebenheiten vor Ort – die Teilnehmer sollen sich am 14. Oktober ebenso sicher wie wohl fühlen.
Mund-Nasen-Schutz auf den Gängen, Abstandsregeln, Desinfektionsspender: Das Hygienekonzept des 12. Innovation Forum Medizintechnik umfasst selbstverständliche Maßnahmen, berücksichtigt aber auch die spezifischen Gegebenheiten vor Ort – die Teilnehmer sollen sich am 14. Oktober ebenso sicher wie wohl fühlen.
(Bild: Medical Mountains GmbH)
  • Vortragsprogramm mit drei parallelen Sessions
  • Hygienekonzept: Mund-Nasen-Schutz auf den Gängen, Abstandsregeln, Desinfektionsspender, erhöhter Reinigungsaufwand, regelmäßige Frischluftzufuhr
  • Der Wunsch nach dem direkten, persönlichen Austausch in der Branche spür- und messbar

„Begegnungshungrig.“ Diesen Begriff hat Devcicemed-Chefredakteur Marc Platthaus vor kurzem bei einem Treffen im Vorfeld der T4M verwendet. Besser kann man die aktuelle Gemütslage in der Branche nicht charakterisieren. Nach Monaten der Abstinenz ist der Wunsch nach dem direkten, persönlichen Austausch spür- und messbar. So auch bei Britta Norwat, die bei der Medical Mountains GmbH das Innovation Forum Medizintechnik organisiert. „Die Anmeldungen bewegen sich auf dem Vorjahres-Niveau“, zieht sie ein Zwischenfazit, „manche warten indes noch die weitere Entwicklung ab und werden sich kurzfristig entscheiden.“ Was bedeutet, dass das Interesse an der Teilnahme groß ist und das Innovation Forum gleichzeitig unter besonderer Beobachtung steht. Denn die Kernfrage lautet: Kann unter den gegebenen Bedingungen und Auflagen eine Präsenz-Veranstaltung überhaupt funktionieren? Ein klares Ja kommt von Geschäftsführerin Yvonne Glienke. „Im Sommer waren wir mit unserem hybriden Jubiläumsevent Vorreiter als es darum ging, reale Formate virtuell abzubilden. Jetzt sehen wir uns als Vorreiter, aus der virtuellen Welt wieder zurück ins Reale zu treten. Einer muss den ersten Schritt tun.“

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Die Planungen und Vorbereitungen gestalten sich unter Corona-Vorzeichen aufwändiger als sonst. Das Vortragsprogramm ist von zwei auf drei parallele Sessions erweitert worden. Die Besucher verteilen sich auf mehr Fläche, Engpässen wird vorgebeugt. „Damit steigt zwar der Personal- und Technikeinsatz“, blickt Yvonne Glienke auf die Investition, „aber im gleichen Maße nimmt auch das Informationsangebot zu.“ Und um die Platzsituation im großen Saal zu entspannen, werden die Keynotes und die Podiumsdiskussion in die Tagungsräume und in den Ausstellerbereich übertragen.

In Zusammenarbeit mit den Tuttlinger Hallen ist das Hygienekonzept für diesen Tag erstellt worden. Mund-Nasen-Schutz auf den Gängen, Abstandsregeln, Desinfektionsspender, erhöhter Reinigungsaufwand oder regelmäßige Frischluftzufuhr – all das kann schon als „State of the Art“, als Selbstverständlichkeit betrachtet werden. „Schwieriger war es beim Catering“, sagt Britta Norwat. Die Lösung: Mittagessen, Fingerfood und Kuchen werden durch Personal hinter Plexiglaswänden ausgegeben. Um Warteschlangen zu vermeiden, sind die drei Catering-Stationen bereits ab 11:30 Uhr und bis 13:30 Uhr geöffnet. Ebenso gibt es mehr Stehtische. Auch wenn der „Begegnungshunger“ erfahrungsgemäß zu Mittag besonders hoch ist und es sich anbietet, bei Messer und Gabel spontan neue Kontakte zu knüpfen – die Empfehlung ist doch eindeutig: maximal zu zweit an einem Stehtisch; es sei denn, es handelt sich um mehrere Personen aus der gleichen Organisation. „Das Innovation Forum ist groß genug, um umfassende Informationen und Kommunikationsmöglichkeiten zu bieten, aber auch klein genug, um flexibel bleiben und auf die aktuellen Entwicklungen reagieren zu können“, erinnert Yvonne Glienke. Der regionale, im positiven Sinne „überschaubare“ Charakter gereicht jetzt zum Vorteil.

Britta Norwat, Organisatorin des Innovation Forum Medizintechnik: „Die Anmeldungen bewegen sich auf dem Vorjahres-Niveau. Manche warten indes noch die weitere Entwicklung ab und werden sich kurzfristig entscheiden.“
Britta Norwat, Organisatorin des Innovation Forum Medizintechnik: „Die Anmeldungen bewegen sich auf dem Vorjahres-Niveau. Manche warten indes noch die weitere Entwicklung ab und werden sich kurzfristig entscheiden.“
(Bild: Medical Mountains GmbH/Michael Kienzler)

Die Reaktionen auf das Hygienekonzept: „Niemand hat sich beschwert, im Gegenteil“, so Britta Norwat, „viele loben die professionelle Ausarbeitung.“ Und ein Gast kann sich in seiner Rückmeldung einen kleinen Seitenhieb auf den Berufsstand nicht verkneifen: Als „lizensierte, validierte und zertifizierte Hersteller von Medizinprodukten“ werde man eine solche Veranstaltung ohne Frage mustergültig absolvieren, heißt es in der E-Mail. „Schließlich gehört die grundsätzliche Hygiene in allen Varianten zu unserem kleinen Einmaleins.“.

Weitere Informationen zum 12. Innovation Forum Medizintechnik und dessen Hygienekonzept unter https://innovation-forum-medizintechnik.de/.

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