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»Automatica«: Medizintechnik bietet Wachstumspotenzial für Robotik

Redakteur: Peter Reinhardt

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Das Automatisierungspotenzial im Bereich Robotik und Automation ist noch lange nicht ausgeschöpft. Erst ein Drittel der Unternehmen nutzen Automatisierungstechniken wie Industrieroboter oder prozessintegrierte Qualitätskontrolle. Das ergab eine von der »Automatica« in Auftrag gegebene Studie des IFR (International Federation of Robotics) Statistical Department, die sich mit globalen Wachstumspotenzialen in diesem Bereich beschäftigt.

Die »Automatica« hat die wichtigsten Ergebnisse zusammengefasst und einen interaktiven Automatisierungsatlas abgeleitet, der auf Knopfdruck Automatisierungsquoten und weitere Informationen ausgibt. Zahlen, Daten und Prognosen nach Branchen sind online verfügbar. Aus der IFR-Studie gingen auch Branchenprofile hervor, die Aufschluss über den jeweiligen Automatisierungsgrad geben.

Beste Aussichten für ein erfolgreiches Engagement bestehen beispielsweise in der Medizin-, Pharma- und Kosmetikindustrie. Dort wird die Anzahl der eingesetzten Industrieroboter auf weniger als 50 pro 10.000 Beschäftigte geschätzt. In der Automobilindustrie sind es im Vergleich dazu geschätzte 400 bis 700 Roboter.

Die Medizintechnik ist eine Branche, die selbst in der Krise wachsende Umsätze generiert hat. Im Trend liegen dort neue Herstellungsverfahren und Optimierungen der Produktionsprozesse. Damit sollen Qualität und Quantität erhöht sowie die Kosten gesenkt werden.

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Messe München GmbH D-81823 München www.automatica-munich.com