Suchen

Coronavirus: Branchen-Ticker für die Medizintechnik

App für Beatmungsgeräte / 3-lagige Filtration für Schutz und Zuverlässigkeit

Seite: 13/13

Firma zum Thema

Bundeswirtschaftsministerium fördert Maskenproduktion

[Fr 24.04.2020, 13:01] Das Wirtschaftsministerium will Firmen bei der Produktion von Corona-Schutzausrüstung in Deutschland finanziell unterstützen. Wie das Ministerium auf Anfrage der Nachrichtenagentur dpa mitteilte, soll mit der Förderung von Vliesstoffen als zentrales Vorprodukt begonnen werden. Das Förderprogramm solle Investitionen in die Produktion von Vliesstoffen mit Haushaltsmitteln des Bundes unterstützen. Die geförderten Unternehmen müssten demnach den Zuschuss des Bundes nicht zurückzahlen. Darauf aufbauend solle auch die Produktion von Masken selbst in geeigneter Weise gefördert werden.

Mund-Nasen-Schutz in Rekordzeit

[Fr 24.04.2020, 10:58] Engel engagiert sich gemeinsam mit seinem Partner Haidlmair für eine weltweit bessere Versorgung mit Mund-Nasen-Schutz. In, nach eigenen Angaben, Rekordzeit hatte der Werkzeugbauer Haidlmair ein neues Werkzeugkonzept für die Herstellung von Mehrwegmasken entwickelt und umgesetzt, das jetzt weltweit von kunststoffverarbeitenden Betrieben eingesetzt wird. Engel bietet gezielt auf das Werkzeugkonzept von Haidlmair abgestimmte Spritzgießmaschinen an. Die für das Maskenwerkzeug von Haidlmair bestellten Maschinen werden in den Werken des Unternehmens mit höchster Priorität produziert. Die dezentrale Maschinenproduktion von Engel stellt weltweit kürzeste Lieferzeiten sicher.

Adapter für Corona-Schutzausrüstung

[Fr 24.04.2020, 08:22] Der Schutz vor einer möglichen Infektion mit dem Coronavirus steht derzeit im Fokus der Gesellschaft. Neben den sogenannten Community-Masken, die die breite Bevölkerung vor einer Ansteckung schützen sollen, spielen für medizinische Fachkräfte vor allem die FFP2 und FFP3-Masken eine große Rolle. Ein Oberarzt aus Hildesheim hat sich in diesem Zusammenhang an das hannoversche Unternehmen AM Germany GmbH & Co. KG mit der Idee gewandt, für den medizinischen Schutz notwendige Adapter für Schutzmasken für den OP oder den HNO-Bereich mittels 3D-Druck erstellen zu lassen. Gemeinsam mit FORMWERK 3D und LikeAbird Ltd. arbeitet das Unternehmen in dem seit 1. April von der Region Hannover geförderten Experimentallabor. „Eine halbe Stunde nach der Anfrage haben wir die Köpfe digital zusammengesteckt und über die Machbarkeit gesprochen. Schnell war klar, dass wir mit der additiven Fertigungsweise tatsächlichen helfen können“, erklärt Geschäftsführer Benjamin Henkel. Ein paar Tage später kam der Prototyp aus Nylon aus dem Drucker. Die notwendigen Härtetests bestand er. „Schließlich müssen die Schutzmasken wiederverwertbar und entsprechend hitzebeständig und desinfizierbar sein“, erklärt Henkel. Konkret hat AM Germany GmbH & Co. KG bisher 260 Adapter für Masken hergestellt, die bereits verteilt wurden.

Antikörpertest im Kampf gegen Pandemie

[Do 23.04.2020, 15:55] Siemens Healthineers hat heute bekannt gegeben, seine Testkapazitäten für Infektionskrankheiten deutlich zu erweitern, um die Bekämpfung der Covid-19-Pandemie zu unterstützen. In Anbetracht der Dringlichkeit, exakte diagnostische Tests zur Bewältigung von Covid-19 verfügbar zu haben, hat das Unternehmen einen laborbasierten Antikörpertest entwickelt, um SARS-CoV-2-Antikörper im Blut nachzuweisen. Dieser Antikörpertest wird helfen, einen klaren Überblick über den Krankheitsverlauf eines Patienten zu geben, indem er mit dem Virus infizierte Personen identifiziert, die eine Immunantwort auf das Virus entwickelt haben, selbst wenn sie asymptomatisch waren oder nie mit der Krankheit diagnostiziert wurden. Der Test, der sowohl IgM- als auch IgG-Antikörper erkennt, zeigt eine Spezifität und Empfindlichkeit von mehr als 99 Prozent.

Zerspanungswissen per Klick

[Do 23.04.2020, 14:16] Schulungen und Weiterbildungen können derzeit nicht wie gewohnt stattfinden – Sandvik Coromant reagiert auf diese besondere Situation und stellt Interessierten ab sofort ein kostenloses digitales Trainingsprogramm bereit. Auf diese Weise ermöglicht der Weltmartkführer für Werkzeuge und Zerspangungslösungen auch in der aktuellen Zeit den Austausch mit Top-Experten und den Zugang zu wichtigem Know-how. Das kostenlose Trainingsprogramm umfasst derzeit mehr als 20 Webinare und wird fortlaufend um weitere Online-Veranstaltungen ergänzt. Während der Live-Trainings und -Schulungen können Teilnehmer mit den Zerspanungsexperten von Sandvik Coromant direkt interagieren. Als Nachweis über die erworbenen Kenntnisse erhält jeder Teilnehmer ein Weiterbildungszertifikat. Die aktuelle Programmübersicht finden Sie hier.

Wiederaufbereitung von FFP-Masken

[Do 23.04.2020, 13:39] Fresenius Helios hat ein sicheres und höchst wirksames Verfahren zur Wiederaufbereitung von medizinischen Schutzmasken entwickelt. Die so genannten FFP2- und FFP3-Masken dienen dem Schutz von medizinischem und pflegerischem Personal beim Umgang mit Covid-19-Patienten. Das mit Unterstützung von Fresenius Vamed und Fresenius Medical Care entwickelte Verfahren geht deutlich über die vom Robert Koch-Institut (RKI) vorgegebene Sicherheitsstufe hinaus und ermöglicht eine Wiederverwendung ohne Personalisierung. Ab sofort können bei Helios Deutschland durch das Verfahren täglich 8.000 Masken für den Einsatz in den eigenen Kliniken aufbereitet werden. Eine kommerzielle Nutzung des Verfahrens schließt das Unternehmen aus und stellt stattdessen die Informationen zur Verfahrensweise online zur Verfügung.

Flash-Speicher für Medizintechnik

[Do 23.04.2020, 12:49] Hersteller von Medizintechnik, die angesichts der Corona-Pandemie ihre Produktion steigern, können dafür benötigte Datenspeichermodule von Swissbit beziehen. Der in Deutschland produzierende Hersteller beliefert Medizintechnikkunden weiterhin zuverlässig. Dabei ist die komplette Palette der in der Medizintechnik eingesetzten höchst robusten Speichermedien wie SD, microSD oder Compact-Flash-Karten für Handheld-Geräte oder 2,5" und M.2 SSDs für medizinische Bildgebung lieferbar. „Wir sehen einen großen Bedarf an Speicherprodukten für dringend notwendige medizintechnische Geräte. Dank unserer eigenen Fertigung in Berlin für Speicherprodukte ‚Made in Germany‘ sind wir deshalb in der Lage, Medizintechnikhersteller weiterhin schnell und zuverlässig zu beliefern“, erklärt Roger Griesemer, General Manager Memory Solutions bei der Swissbit AG.

Beatmungsgerät Marke Eigenbau

[Do 23.04.2020, 10:23] Wie das Ärzteblatt berichtet, sollen Pneumologen aus Barcelona ein „Do-it-Yourself“-Beatmungsgerät entworfen haben, das weniger als hundert Euro kostet. Die Teile für das Atemgerät sind im Internet für 67 Euro erhältlich. Dies sind ein Hochdruckgebläse, 2 Drucksensoren und ein einfacher Mikrocontroller mit einem digitalen Display. In der Praxis könnte das Gerät jedoch nur bei Patienten mit leichter Atemnot eingesetzt werden. Die meisten schwerkranken Covid-19-Patienten benötigen eine mechanische Beatmung, bei der das Gerät die Atemtätigkeit der in der Regel sedierten intubierten Patienten übernimmt. Für diese Situation gibt es vermutlich keine Baumarktlösung.

CETA ruft Corona-Soforthilfe-Aktion ins Leben

[Do 23.04.2020, 08:12] Mit kostenlosen Dichtheits- und Durchflussprüfgeräten, die beispielsweiße bei der Volumenstrommessung oder an Öffnungs- und Schließpunkten von Ventilen zum Einsatz kommen, unterstützt CETA Hersteller von Medizinprodukten. Die Bereitstellung der Prüfgeräte – abhängig von Verfügbarkeit und technischer Eignung – erfolgt vorerst drei Monate. Die Voraussetzung ist allerdings, dass Prüfgeräte in einem auf die Folgen der Ausbreitung des Coronavirus SARS-CoV-2 bezogenen, medizintechnischen Produktbereich eingesetzt werden.

Digitales Lungenmodell

[Do 23.04.2020, 07:30] Da eine Druckbeatmung eine extreme Belastung für das Lungengewebe darstellt und vor allem bei einer vorgeschädigten Lunge tödliche Folgen haben kann, wurde an der Technischen Universität München (TUM) ein digitales Modell der Lunge entwickelt. Dieses ermöglicht eine schonendere Beatmung, wodurch sich die Überlebenschancen deutlich erhöhen. Anhand der Druck- und Volumenänderung während eines Atemzugs errechnet der Computer Werte für die mechanische Eigenschaft der Lunge des Patienten und kann voraussagen welche Einstellungen zu Schäden führen würden. Gerade in Zeiten des Coronavirus, in denen über 80 Prozent der Todesfälle auf akutes Lungenversagen zurück zu führen sind, spielt dieses Modell eine entscheidende Rolle. „Ziel unserer Arbeiten ist es, dass in Zukunft an jedem Beatmungsplatz ein digitales Lungenmodell bei der optimalen Einstellung der Beatmung hilft und wir so die Überlebenschance deutlich erhöhen können.“

Artikelfiles und Artikellinks

(ID:46410738)