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Antimikrobielles Kupfer: Live-Experiment zeigt Wirkungsweise

Redakteur: Peter Reinhardt

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Rund 7 Millionen Menschen erleiden weltweit jedes Jahr eine krankenhausbürtige Infektion. Ursache dafür sind oft pathogene Keime, wie sie auf häufig berührten Oberflächen und Gegenständen zu finden sind. Am 4. April 2011 gibt es nun die Gelegenheit, die Wirkung antimikrobiellen Kupfers bei der Verringerung des Infektionsgeschehens in einem Live-Experiment mit zu verfolgen.

Professor Bill Keevil, Mikrobiologe und Direktor des Environmental Healthcare Unit der Universität Southampton, Großbritannien, wird live im Labor zeigen, wie effizient antimikrobielle Kupferlegierung bei der Inaktivierung pathogener Keime sein können. Zu sehen ist das Experiment am 4. April um 15.00 Uhr. Außerdem können Interessierte live mit Experten chatten.

Inzwischen sind so genannte Antibiotika-resistente Keime wie MRSA aus der Krankenhausumgebung auch in Schulen, Wohngebäude und ins öffentliche Transportwesen eingedrungen. Forscher aus aller Welt suchen deshalb nach neuen Lösungen zur Vermeidung von krankenhausbürtigen Infektionen. Ein Ansatz ist dabei der Einsatz von antimikrobiellen Kupferwerkstoffen: Labor- und klinische Studien haben gezeigt, dass diese Werkstoffe das Infektionsrisiko vermindern können. Durch die antimikrobiellen Eigenschaften massiven Kupfers und spezieller Kupferlegierungen wird bei deren Einsatz gewährleistet, dass die Gefahr der indirekten Weitergabe von Keimen reduziert ist.

Kontakt::

www.antimicrobialtouchsurface.com