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Anhaltendes Wachstum der deutschen Medizintechnik

Redakteur: Peter Reinhardt

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Nach einem erfolgreichen Vorjahr werden die rund 1.250 deutschen Medizintechnikhersteller laut einer aktuellen Prognose des Industrieverbandes Spectaris: ihren Umsatz in 2008 erneut steigern können. Im Inland wird ein Umsatzplus von 8%, im Ausland ein Zuwachs von 6% erwartet. Der Gesamtumsatz läge damit bei einem Wert von rund 18,6 Milliarden Euro um rund 6,5% über dem Vorjahresergebnis. Entsprechend positiv seien daher auch die Erwartungen an die Beschäftigungsentwicklung bei den überwiegend kleinen und mittelständischen Betrieben. Hier wird von einem Zuwachs von rund 3% auf fast 98.000 Mitarbeiter ausgegangen.

Im Jahr 2007 lag der Gesamtumsatz der Branche mit mehr als 17,4 Milliarden Euro um 7,6% über dem Ergebnis des Vorjahres. Die positive Geschäftsentwicklung 2007 machte sich auch bei der Anzahl der Beschäftigten bemerkbar, die mit rund 95.000 Mitarbeitern ebenfalls deutlich über dem Ergebnis des Jahres 2006 lag (+5,5%). Wichtigste Zielregion der deutschen Medizintechnikexporte in 2007 war die Europäische Union, für die die Exporte um mehr als 15% gesteigert werden konnten. Hingegen stagnierten die Ausfuhren nach Nordamerika.

Die Länder der Europäischen Union dominierten mit einem Anteil von 35% am deutschen Gesamtimport medizintechnischer Güter in 2007 auch bei den Einfuhren, gefolgt von Nordamerika (Anteil: 28%) und Asien (Anteil: 18%).

„Die hohe Akzeptanz deutscher Medizintechnik im In- und Ausland ist ein klarer Beleg für die starke Innovationskraft der Branche, die durch überdurchschnittlich hohe Ausgaben für Forschung und Entwicklung gekennzeichnet ist“, erklärt Tobias Weiler, Leiter des Fachverbandes Medizintechnik bei Spectaris. Zudem gewinnen für die langfristige Innovationskraft Themen wie Forschungsförderung und Gemeinschaftsforschung an Bedeutung.

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Spectaris Industrieverband D-10405 Berlin www.spectaris.de