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Messe Luzern AM Expo: Mit additiver Fertigung geht die Post ab

| Redakteur: Kathrin Schäfer

Am 6. und 7. März 2018 findet in Luzern die Fachmesse AM Expo statt. Einige Exponate der Messe für 3D-Druck erinnern an Science Fiction.

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Rund 100 Aussteller aus den Bereichen Auftragsfertigung, Engineering, Software, Maschinen und Materialien zeigen auf der AM Expo das ganze Potenzial des Additive Manufacturing (AM).
Rund 100 Aussteller aus den Bereichen Auftragsfertigung, Engineering, Software, Maschinen und Materialien zeigen auf der AM Expo das ganze Potenzial des Additive Manufacturing (AM).
(Bild: © Christoph Arnet / Messe Luzern )
  • Showcases aus den Bereichen Auftragsfertigung, Engineering, Software, Maschinen und Materialien
  • Sich mit potenziellen Geschäftspartnern vernetzen
  • Begleitendes Innovation Symposium präsentiert erfolgreiche Anwendungsbeispiele

Anhand von sogenannten Showcases zeigt die Schweizer Fachmesse für professionellen 3D-Druck anwendungsorientiert, wie im stark wachsenden Markt der additiven Fertigung „die Post abgeht“, heißt es in der jüngsten Pressemeldung des Veranstalters Messe Luzern. Denn: Diese Showcases klingen bisweilen wie Science Fiction: so die Fertigung eines hochkomplexen Steuerungselements für die Luft- und Raumfahrt. Bisher aus 71 Einzelteilen in zeitaufwendigen und störungsanfälligen Verfahren zusammengesetzt, wird es jetzt in wenigen Prozessschritten schnell und kostengünstig additiv hergestellt . Weitere sehr erfolgreich umgesetzte Anwendungsbeispiele – auch aus der Medizintechnik – nationaler und internationaler Unternehmen werden auf der AM Expo präsentiert.

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Die Showcases der rund 100 Aussteller aus den Bereichen Auftragsfertigung, Engineering, Software, Maschinen und Materialien zeigen das ganze Potenzial des Additive Manufacturing (AM). Und dieses ist zurzeit enorm: nicht nur in Bezug auf Innovationen in verschiedensten Anwendungsfeldern, sondern auch bezüglich der Marktzuwächse – diese werden sich laut Branchenkennern künftig bei 40 bis 50 Prozent pro Jahr bewegen.

Industriepartner finden und sich für eigene Projekte inspirieren lassen

„Auf der AM Expo sind alle wichtigen nationalen und internationalen Player entlang der gesamten Wertschöpfungskette unter einem Dach versammelt – sie bietet deshalb die perfekte Gelegenheit, sich mit der rasch wachsenden AM-Community zu vernetzen“, verspricht René Ziswiler, Leiter der Industriemessen bei der Messe Luzern. Dank der neu konzipierten Website der AM Expo ist dies auch bereits vor der Messe möglich: Aussteller und Besucher können sich online auf die Fachmesse vorbereiten, indem sie Gesprächstermine mit potenziellen Projektpartnern vor Ort vereinbaren.

Zudem sollen die vielen bereits heute auf der Website zugänglichen und während der Messe physisch erlebbaren Showcases Inspirationen für eigene AM-Projekte liefern. Erwähnenswert sind hier beispielsweise Lösungen zur Herstellung biokeramischer Implantate mittels SLA-3D-Drucktechnologie, die Massenfertigung individualisierter Hörgeräte, Gesichtsknochen aus 3D-gedrucktem PEEK oder auch, wie in obenstehendem Video zu sehen, ein neuer 3D-Drucker für die Medizintechnik. „Die Showcases bewirken einen Aha-Effekt und zeigen dem Unternehmer, dass vielleicht gerade dieses oder jenes in 3D-Druck realisierte Bauteil – adaptiert auf seine individuelle Anwendung – die Lösung für ihn ist“, so Ziswiler

Begleitet wird die Fachmesse von einem Innovation Symposium, auf dem Experten in 42 Referaten bereits in die Praxis umgesetzte Beispiele aus sämtlichen Anwendungsfeldern der additiven Fertigung vorstellen. Hier erfahren Teilnehmer nicht nur, was heute mit 3D-Druck möglich ist. Sie können auch mitdiskutieren und im Austausch mit Industrie, Wissenschaft und Forschung herausfinden, wohin die Reise geht. Ein Fokusthema Medizin steht hier auf der Agenda. Eine sogenannte „AMX Night“ dient schließlich dem Netzwerken und der Präsentation des zweiten AM Reports: Darin sind die zehn innovativsten auf der AM Expo gezeigten Projekte detailliert beschrieben.

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