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3D-Druck

Additiv oder subtraktiv fertigen – Preis und Material entscheiden

| Redakteur: Dorothee Quitter

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Beim 3D-Druck mittels FDM-Verfahren verwendet Murtfeldt die Kunststoff-Filamente Murprint ABS, Murprint PC und Murprint PA.
Beim 3D-Druck mittels FDM-Verfahren verwendet Murtfeldt die Kunststoff-Filamente Murprint ABS, Murprint PC und Murprint PA.
(Bild: Murtfeldt)

Murtfeldt produziert seit mehr als 60 Jahren Kunststoffbauteile für den Maschinenbau und bedient sich dabei der spanenden Fertigung. Nach einer intensiven Testphase und Prüfung diverser 3D-Druckverfahren bietet der Kunststoffverarbeiter seit vergangenem Herbst parallel zur spanenden Fertigung auch das additive Herstellungsverfahren an. Dabei bedient sich Murtfeldt des FDM-Verfahrens bzw. des FFF-Verfahrens. Aber auch andere Verfahren werden über die Zusammenarbeit mit einem etablierten Dienstleistungspool angeboten.

Beim FDM-Verfahren wird der drahtförmige Kunststoff, der sich auf Spulen befindet, durch Schmelzen Schicht für Schicht aufgetragen und so das gewünschte Bauteil geformt. Murtfeldt verwendet die Kunststoff-Filamente Murprint ABS, Murprint PC und Murprint PA. Während Murprint PC und Murprint PA in den Farben Weiß bzw. Schwarz zur Verfügung stehen, gibt es Murprint ABS in sechs Farben. Dieser Werkstoff ist auch ideal für eine vielseitige Nachbearbeitung geeignet. Der Kunststoffverarbeiter ist so in der Lage, professionelle 3D-Druckbauteile anhand von CAD-Modellen für belastbare Prototypen, Kleinserien und Funktionsmodelle herzustellen.

Mit dem neuesten 3D-Drucker, den Murtfeldt angeschafft hat, können sogar Langfasern aus Carbon, Glas oder Aramid in das Ausgangsmaterial Nylon / PA6 eingearbeitet werden. Die Festigkeit des 3D-gedruckten Bauteils kann so um ein Vielfaches erhöht werden. Trotzdem ist das Bauteil noch sehr biegsam. Damit eignet sich der neue Drucker neben der Fertigung individueller Maschinenteile auch hervorragend zur Produktion von Vorrichtungen, Werkzeugen und Montagehilfen. Im Anschluss an das FDM-Verfahren ist das Einbringen von Einlegeteilen wie Gewindeeinsätzen oder Sechskantmuttern in Nacharbeit möglich. Die Vorteile dieses Verfahrens liegen in der Herstellung kostengünstiger Prototypen, in der schnellen Verfügbarkeit und in den geringen Planungskosten.

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