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Zum Jahreswechsel Acht Forderungen für ein innovationsfreundlicheres Umfeld

| Redakteur: Kathrin Schäfer

Zum Jahreswechsel hat der Bundesverband Medizintechnologie eine Liste mit Forderungen für 2013 formuliert. Die Verbesserungsvorschläge richten sich an Verantwortliche im Gesundheitswesen und betreffen beispielsweise das Medizinprodukterecht, die Nutzenbewertung von Medizinprodukten sowie die Forschungsförderung.

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Wie könnte man 2013 für ein innovationsfreundlicheres Wirtschaftsklima für Medizintechnik-Unternehmen sorgen? Der Bundesverband Medizintechnologie hat auf diese Frage gleich mehrere Antworten.
Wie könnte man 2013 für ein innovationsfreundlicheres Wirtschaftsklima für Medizintechnik-Unternehmen sorgen? Der Bundesverband Medizintechnologie hat auf diese Frage gleich mehrere Antworten.
(Bild: Fotolia/M. Schukart)

Gemeinsame Anstrengungen von Leistungserbringern, Unternehmen und Krankenkassen für kontinuierliche Qualitätsverbesserungen bei der Patientenversorgung hat Joachim M. Schmitt, Geschäftsführer und Vorstandsmitglied des Bundesverbands Medizintechnologie, für das Jahr 2013 gefordert. Die pauschalen Angriffe der Krankenkassenverbände gegen Ärzte, Krankenhäuser und Medizinproduktehersteller „sind kontraproduktiv, gefährden eine funktionierende Selbstverwaltung und verunsichern die Patienten“. Die Krankenkassen müssten aufpassen, dass sie nicht „von Versicherungen zu Verunsicherungen“ werden. Schmitt forderte stattdessen eine „Allianz für medizintechnischen Fortschritt: sicher, leistungsfähig und erprobt“.

Medizinprodukterecht: Zulassungsstellen besser überwachen

Bei der Reform des Medizinprodukterechts fordert der BVMed ein Festhalten am bewährten Zulassungssystem und den bisherigen Risikoklassen, aber deutliche Verbesserungen bei der Benennung und Überwachung der Zulassungsstellen. „Hier benötigen wir ein europäisch einheitlich hohes Niveau“, so Schmitt. Einzelne kritische Fälle dürften aber nicht dazu führen, dass das System insgesamt in Frage gestellt wird.

Nutzenbewertung: Eigene Systematik für Medizinprodukte

Beim Thema Nutzenbewertung fordert der BVMed eine eigene Systematik für Medizinprodukte, die nach Risikoklassen und Modifikationsgrad differenziert. Insgesamt bieten medizintechnische Innovationen große Chancen für eine Verbesserung der Patientenversorgung in Deutschland. „Diese Chancen müssen wir gemeinsam nutzen, statt durch pauschale Aussagen Patienten zu verängstigen“, so Schmitt.

Wettbewerb um mehr Qualität

Für 2013 fordert der BVMed gegenüber der Politik und der Selbstverwaltung eine stärkere Qualitätsorientierung bei der Versorgung der Patienten mit Produkten und Verfahren der Medizintechnologie. Schmitt: „Wir brauchen einen Wettbewerb um die beste Qualität der medizinischen Versorgung, nicht um den billigsten Preis ohne Rücksicht auf Qualität und Qualifikation.“

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