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Landesmesse Stuttgart

60 Start-ups auf der T4M

| Redakteur: Julia Engelke

Start-up-Pitches und Fachvorträge aus Wissenschaft und Wirtschaft, präsentiert von Mittelständlern, Gründungsexperten und Finanzierern, dazu spannende Diskussionsrunden – all das bietet die Start-up World Mitte Mai an allen drei Tagen der Medizintechnikmesse T4M in Stuttgart.

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Jung und anders. Mit innovativen Ideen bringen Start-ups frischen Wind in die Medizintechnikbranche. Aber sind diese auch marktfähig?
Jung und anders. Mit innovativen Ideen bringen Start-ups frischen Wind in die Medizintechnikbranche. Aber sind diese auch marktfähig?
(Bild: ©Yakobchuk Olena - stock.adobe.com)
  • Vielfältige Start-up Pitches
  • Fachvorträge von Gründungsexperten und Investoren
  • Akademische Einrichtungen und Mittelständler kommen auch zu Wort
  • Plattform für intensive Gespräche und anregende Diskussionen

So vielfältig wie die Medizintechnikbranche, so breit ist auch das Programm der Start-up World auf der T4M, die vom 7. bis 9. Mai gemeinsam von Medtech Zwo und der Messe Stuttgart organisiert wird. Mahr als 60 Start-ups zeigen dann fortschrittliche Produktideen und Technologien. Ein Dutzend weiterer Sprecher aus dem innovativen Mittelstand und der akademischen Forschung berichten zudem über neue Ansätze, um medizintechnische Lösungen in den Markt zu bringen. Impulsvorträge von Finanzierern, Gründungsexperten, Kliniken und Großkonzernen sowie Paneldiskussionen runden das Programm ab.

Spannende Vielfalt in Start-up Pitches

Verteilt über alle drei Messetage wird die T4M Start-up World inhaltlich die wichtigsten Branchensegmente der Medizintechnik abdecken. Jeden Vormittag gehört den Gründern die Bühne. Sie stellen neue Ansätze aus folgenden Bereichen vor:

  • Diagnostik und Bildgebung
  • klinische Innovationen
  • Produktionstechnologien
  • neue Materialien
  • Digital Health
  • Pflege und Homecare

Eine fachbezogene Jury gibt den Gründern Feedback und lädt im Anschluss an den Ständen der Start-ups zur Diskussion ein. „Wir freuen uns sehr, zu den unterschiedlichen Themenschwerpunkten jeweils namhafte Experten gewonnen zu haben“, betont Sandra Wirsching, bei Medtech Zwo verantwortlich für die T4M Start-up World. Zu den Jurymitgliedern zählen unter anderem Vertreter des Health Innovation Port von Philips, vom High-Tech Gründerfonds, von Smart Helios, der Fachhochschule Linz sowie der Medtech Start-up School.

Tipps und Tricks von Gründungsexperten und Investoren

Während der Mittagszeit stehen Fachvorträge von Gründungs- und Regulierungsexperten sowie Investoren im Fokus. Darüber hinaus berichten verschiedene Stakeholder der Branche, wie sie Innovationen meistern und mit welchen Strategien sie den damit verbundenen Herausforderungen begegnen. Mittelständler wie IDS Imaging kommen ebenso zu Wort wie die Uniqua Health Invest als Mittelstandsinvestor. Ein moderiertes Expertengespräch bringt schließlich die unterschiedlichen Sichtweisen zusammen und bietet dem Messepublikum die Gelegenheit, eigene Fragen einzubringen.

Wie profitieren akademische Forschung und Mittelstand voneinander?

An den Nachmittagen der drei Messetage werden weitere wichtige Akteure der Branche in den Mittelpunkt gerückt. Tag eins ist den akademischen Einrichtungen vorbehalten. „Sie sind ein zentraler Partner im Innovationsgeschehen. Sie liefern oftmals die entscheidende technologische Basis für viele neue Lösungen in der Medizin. Wir wollen ihnen auf der Start-up World die Möglichkeit bieten, erfolgreiche Kooperationsmodelle mit kleineren und größeren Firmen vorzustellen“, erklärt Wirsching.

An Tag zwei werden wiederum die Herausforderungen der Mittelständler diskutiert. Zahlreiche Firmen – darunter auch Aussteller der T4M – berichten von ihren Erfahrungen bei der Entwicklung neuer Produkte. „Gerade mit Blick auf neue Regulierungsherausforderungen bleiben Innovationen mitunter auf der Strecke. Auch die Digitalisierung macht vielen Firmen zu schaffen, allerdings gibt es auch einige Unternehmen, die sich diesen Entwicklungen stellen – ihnen wollen wir eine Bühne bieten“, betont Wirsching.

Medtech-Bootcamp: Realistischer Blick auf das Gründungsgeschehen

Der dritte Tag soll schließlich das Thema Gründen in den Blick nehmen:

  • Welche Tipps und Tricks können junge Gründer anderen auf den Weg mitgeben?
  • Was raten Finanzierer?
  • Wie sehen erfahrene Medizintechnik-Unternehmen die Gründungslandschaft heute?

„Das Gesundheitssystem ist darauf angewiesen, dass wir einen kontinuierlichen Nachschub an neuen Ideen haben“, so Wirsching. „Dafür müssen wir aber auch die Gründungskultur in Deutschland weiterentwickeln. Das Medtech-Bootcamp auf der Start-up World soll angehenden Gründern oder solchen, die mit dem Gedanken spielen, realistische Einblicke in das dynamische Gründungs- und Unternehmerleben verschaffen.“

Netzwerken wird großgeschrieben

Mit der T4M Start-up World steht der Branche und den Messebesuchern damit an allen drei Messetagen eine Plattform zur Verfügung, die Raum für intensive Gespräche und anregende Diskussionen bietet. In entspannter Atmosphäre können Besucher, Start-ups sowie Branchen- und Firmenvertreter, öffentliche und private Kapitalgeber und regionale und überregionale Netzwerke ins Gespräch kommen.

Mehr Informationen rund um die Start-up World und zum Programm gibt es hier.

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