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Ivam Produktmarkt

55 Compamed-Aussteller auf 700 Quadratmetern

| Autor/ Redakteur: Kathrin Schäfer / Kathrin Schäfer

700 m2 – dies bedeutet einen Rekord von 55 Firmen und industrienahen Forschungseinrichtungen auf dem Gemeinschaftsstand des Ivam Fachverband für Mikrotechnik. Präsentiert werden Medizintechniklösungen auf Basis von Mikro- und Nanotechnik, aber auch der Photonik und neuer Materialien.

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Nicht nur der Produktmarkt in Halle 8a wird von Ivam organisiert, sondern auch das Compamed High-Tech forum direkt gegenüber.
Nicht nur der Produktmarkt in Halle 8a wird von Ivam organisiert, sondern auch das Compamed High-Tech forum direkt gegenüber.
( Bild: Messe Düsseldorf / C. Tillmann )

Die internationalen Aussteller zeigen miniaturisierte Komponenten und Hightech-Elektronik, Laserverfahren, funktionale Beschichtungen, smarte Sensoren und präzise Strukturierungs- sowie Mess- und Prüfverfahren.

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Unter ihnen sind auch in diesem Jahr zahlreiche Forschungsinstitute, wie das Cis Forschungsinstitut für Mikrosensorik. Es präsentiert beispielsweise die Kleinserienfertigung von optischen Sensoren zur Detektion von Vitalparametern, Mikro-Laser-Doppler-Sensoren für Blutflussmessungen, Mikro-Laserbeleuchtungen oder Sensoren zur Bestimmung optischer Eigenschaften wie Absorption, Streulicht, Brechungsindex oder Polarisation.

Faszinierende Forschungsprojekte

Das Geschäftsfeld Medizinische Sensorsysteme des Fraunhofer-Instituts für Siliziumtechnologie ISIT beschäftigt sich mit der Entwicklung mobiler Systeme zur Multiparameteranalyse für die Point-of-Care-Diagnostik. Im Geschäftsfeld Wearables und gedruckte Elektronik werden Produkte wie autarke Kraftsensorschuheinlagen für akustische Ganganalyse oder hybride Elektroniksysteme für Körpermonitoring entwickelt.

Ein weiteres Fraunhofer-Institut, nämlich das Fraunhofer-Institut für Elektronische Nanosysteme ENAS, zeigt ein gemeinsam mit der Firma Poly-Diagnost GmbH entwickeltes MRT-taugliches Mikroendoskop, das optische Bildgebung mit einem Ultraschallwandler vereint. Es kann für Untersuchungen im Gehirn bei Alzheimer, Parkinson oder Tumoren eingesetzt werden. Außerdem werden voll-integrierte Lab-on-Chip Systeme für Vorort-Diagnostik vorgestellt. In die Analysesysteme sind Probenvorbereitung, Low-Cost-Pumpen und vielfältigen Biosensoren (optisch, elektrochemisch, SERS) integriert. Sie werden im Gesundheits- und Umweltmonitoring, der Infektions- und Veterinärdiagnostik eingesetzt. Und schließlich sind mit dem Fraunhofer-Institut für Lasertechnik aus Aachen auch Spezialisten in Sachen Laserentwicklung, Laseranwendung, Messtechnik und Mikrotechniken auf dem Produktmarkt vertreten.

Firmen und ihre Produkte

Und wie steht es um die ausstellenden Firmen? Specialty Coating Systems, kurz SCS, hat seine neue antibakterielle Parylene-Technologie im Gepäck. Micro-Resist kombiniert bekannte Parylene-Eigenschaften mit neuen und effektiven Vorteilen, beispielsweise der Eliminierung schädlicher Mikroorganismen auf der beschichteten Oberfläche.

Als Dienstleister entwickelt und produziert Statice kundenspezifische Medizinprodukte von der Machbarkeitsstudie und Entwicklung bis hin zur Produktion. Bislang immer auf dem französischen Gemeinschaftsstand in Halle 8b vertreten, präsentiert sich der Hersteller von Implantaten, medizinischen Geräten und Laborgeräten in diesem Jahr auf dem Ivam-Produktmarkt. Dagegen schon traditionell ist die Physik Instrumente (PI) GmbH & Co.KG als Hersteller von Nano- und Mikropositioniersystemen Aussteller des Produktmarkts. Das medizintechnische Spektrum reicht von einfachen Antriebskomponenten, die klein und energiesparend sind, beispielsweise für die mobile Medikamentengabe, über schnelle Piezo-Kippspiegel für die Laserstrahlsteuerung bis zu präzisen sechsachsigen Positioniersystemen zur Lastpositionierung unter starken magnetischen Feldern.

Übrigens – nicht nur der Produktmarkt in Halle 8a wird von Ivam organisiert, sondern auch das Compamed High-Tech Forum direkt gegenüber. Hier erfahren Messebesucher, wie die Technologien des Produktmarktes in der Medizintechnik eingesetzt werden und wo sich zukünftige Potenziale zeigen, konkret im Bereich mobiler Analyse-, Therapie- und Kontrollgeräte, gedruckter Elektronik oder in internationalen Märkten wie Lateinamerika.

Compamed 2015: Halle 8a, Stand F19/H29

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