Suchen

Statistisches Bundesamt 5,2 Millionen Beschäftigte im Gesundheitswesen im Jahr 2012

| Redakteur: Kathrin Schäfer

Wie das Statistische Bundesamt aktuell mitteilt, sind bis zum 31. Dezember 2012 rund 5,2 Millionen Menschen und damit jeder achte Beschäftigte in Deutschland im Gesundheitswesen tätig gewesen. Weiter heißt es: Die Beschäftigtenzahl im Gesundheitswesen ist seit dem ersten Berechnungsjahr 2000 um rund 950.000 Beschäftigte und damit um 22,6 Prozent gestiegen.

Firmen zum Thema

Im Jahr 2012 waren gut drei Viertel der Beschäftigten im Gesundheitswesen weiblich. Besonders hoch war der Frauenanteil in den ambulanten und (teil-)stationären Pflegeeinrichtungen.
Im Jahr 2012 waren gut drei Viertel der Beschäftigten im Gesundheitswesen weiblich. Besonders hoch war der Frauenanteil in den ambulanten und (teil-)stationären Pflegeeinrichtungen.
(Bild: Sunrise Medical/BVMed-Bilderpool)

Die Zahl der Arbeitsplätze wuchs somit im Gesundheitswesen rund dreimal so stark wie in der Gesamtwirtschaft. Vor allem bei Frauen ist das Gesundheitswesen ein beliebtes Arbeitsfeld. Im Jahr 2012 waren 75, 8 Prozent und damit gut drei Viertel der Beschäftigten weiblich. Besonders hoch war der Frauenanteil in den ambulanten und (teil-)stationären Pflegeeinrichtungen.

Im Jahr 2012 arbeiteten im Gesundheitswesen rund 95.000 Beschäftigte mehr als 2011. Das entspricht einem Beschäftigungswachstum von 1,9 Prozent. Zusätzliche Arbeitsplätze gab es im Jahr 2012 in fast allen Einrichtungen der ambulanten und (teil-)stationären Gesundheitsversorgung. In ambulanten Einrichtungen gab es mehr Beschäftigte insbesondere in Praxen sonstiger medizinischer Berufe (+ 13.000), hier arbeiten beispielsweise Physio- und Ergotherapeutinnen/-therapeuten, in der ambulanten Pflege (+ 12.000), in Arztpraxen (+ 7.000) und in Zahnarztpraxen (+ 6.000). Lediglich in Apotheken gab es einen Rückgang um 3.000 Beschäftigte. In den (teil-)stationären Einrichtungen nahm die Zahl der Beschäftigten vor allem in den Krankenhäusern (+ 18.000) und in der (teil-)stationären Pflege (+ 14.000) zu. Auch in den Vorleistungsindustrien des Gesundheitswesens – hier werden beispielsweise Medikamente hergestellt – erhöhte sich die Zahl der Beschäftigten, und zwar um 19.000.

(ID:42570020)