Hy-Line

4k-Monitore im OP? Mit Glasfaser kein Problem

| Redakteur: Kathrin Schäfer

Glasfaserverbindungen überwinden Distanz

Der Display-Port-Extender DPFX-200 von Opticis implementiert die aktuelle Revision 1.2 des Display-Port-Standards. Mit einer Gesamtdatenrate von 21.6 Gbps unterstützt er die Darstellung von 4k-Auflösung bei 24 Bit Farbtiefe mit 60 Hz Bildfrequenz ohne Kompression. Er besteht aus einem Transmitter-Modul, das die Signale der Grafikkarte übernimmt, bündelt und an zwei LC-Buchsen an die Glasfaser ausgibt. Das Receiver-Modul wandelt diese Signale in Display-Port-Format um und gibt sie an den Monitor aus. Zur Übertragung werden nur zwei Glasfasern benötigt, da die hohe Bandbreite der Glasfaser erlaubt, die Grafikdaten aller vier Lanes über nur eine Glasfaser zu übertragen. Die zweite Glasfaser dient der bidirektionalen Kommunikation des AUX-Kanals mit bis zu 720 Mbps. Der Extender ist voll transparent, ist also weder im Betriebssystem sichtbar noch benötigt er Treiber. Er kann daher ein Kupferkabel direkt ersetzen, die maximale Länge der Glasfaser ist 100 m.

Die Display-Port-Spezifikation fordert von Quelle und Senke, an Pin 20 des Steckverbinders eine Stromversorgung für externe Adapter zur Verfügung zu stellen. Sowohl Transmitter als auch Receiver des Extenders können damit versorgt werden. Sollten Quelle oder Senke nicht ausreichend Leistung zur Verfügung stellen, können über einen Micro-USB-Stecker extern 5 V zugeführt werden. Das andere Ende des USB-Kabels endet in einem USB-Typ-A-Stecker, der in ein Netzteil oder einen USB-Port eingesteckt werden kann, die die Stromversorgung übernehmen. Am USB-Port bekommen die sonst brach liegenden Datenleitungen eine Funktion. Mit einer installierten Software kann der Status der Display-Port-Strecke abgefragt werden, zum Beispiel die ausgehandelte Linkrate, die Auflösung und die Farbtiefe. Hilfreich ist diese Funktion beim Einsatz mehrerer Monitore, da sie Einblicke auch auf über Display-Port kaskadierte Links erlaubt.

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