Metav 2014 – Rapid Area

3D-Drucker erzeugt brillante Prototypen

| Redakteur: Jürgen Schreier

Mit moderner 3D-Druck-Technik können detailgetreue Modelle generativ gefertigt werden, die dem Operateur eine exakte Darstellung des medizinischen Problems liefern. Der Objet 500 Connex von Stratasys ermöglicht außerdem den Druck von mehrfarbige Multimaterialkomponenten.
Mit moderner 3D-Druck-Technik können detailgetreue Modelle generativ gefertigt werden, die dem Operateur eine exakte Darstellung des medizinischen Problems liefern. Der Objet 500 Connex von Stratasys ermöglicht außerdem den Druck von mehrfarbige Multimaterialkomponenten. (Bild: Schulz)

Mit bislang weltweit einzigartiger Technologie erzeugt der Objet 500 Connex 3 von Stratasys am Metav-Stand der RTC Rapid Technologies GmbH farbenprächtige Bauteile aus verschiedenen Multimaterialkomponenten.

„Wir sind stolz, dem Metav-Publikum die neuste Entwicklung mit Polyjet-Technologie von Stratasys, den Objet 500 Connex 3, hier zum ersten Mal präsentieren zu können“, freut sich Oliver Herrmann, Vertrieb RTC Rapid Technologies GmbH. Im Rahmen der von der Messe Erfurt in Kooperation mit dem VDW organisierten Rapid Area in Halle 15 feiert der laut Stratasys weltweit bislang einzigartige 3D-Drucker Weltpremiere.

Der Objet 500 Connex 3 basiert auf der patentierten simultanen Multimaterial-Polyjet-Technologie und kann 3D-Modelle mit bis zu 14 verschiedenen Materialien in einem einzigen Vorgang in Farbe drucken. Das System eignet sich laut Stratasys optimal für Designer und Konstrukteure, die die unterschiedlichen Materialkomponenten in komplexen Bauteilen oder Baugruppen effektiv demonstrieren möchten.

Kombination harter und weicher Materialien sowie verschiedener Farben

Im Herstellungsprozess wird flüssiges Material über Pumpen in die Druckköpfe transportiert, dann erhitzt, um eine gewisse Viskosität zu erreichen, um schichtweise in sehr dünnen Schichten von 0,016 mm aufgespritzt zu werden, erklärt Herrmann. Der großzügige Bauraum misst 500 × 400 × 200 mm für große Modelle oder viele Bauteile. „Je nach Größe des Modells können wir 12 mm pro Stunde in der Z-Achse aufbauen“, so Herrmann. Auch gebe es durch die Kombination harter und weicher Materialien und verschiedener Farben ungeahnte Möglichkeiten, erläutert der Vertriebsmann. Zahnärzte könnten beispielsweise aus biokompatiblem Material Vorschablonen herstellen, um die Löcher für die Implantate zu bohren.

RTC Rapid Technologies GmbH auf der Metav 2014: Halle 15, Stand E04

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