France

3D-Labs 3D-Druck-Technologie

Redakteur: Kathrin Schäfer

Hörgeräte via Stereolithographie generativ fertigen: Die Firma 3D-Labs aus St. Georgen fertigt Medizinprodukte aus biokompatiblem Material.

Firmen zum Thema

Bei der generativen Fertigung von Ohrpassstücken wie Optoplastiken und Schalen bedient sich 3D-Labs der sogenannten Scan-LED-Technologie.
Bei der generativen Fertigung von Ohrpassstücken wie Optoplastiken und Schalen bedient sich 3D-Labs der sogenannten Scan-LED-Technologie.
(Bild: 3D-Labs)

Das biokompatible Material erfüllt die notwendigen Normen hinsichtlich Irritation (DIN ISO 10993-10), Sensibilisierung (DIN ISO 10993-10) und Zytotoxizität (DIN ISO 10993-5). Bei der generativen Fertigung von Ohrpassstücken wie Optoplastiken und Schalen bedienen sich die Schwarzwälder der sogenannten Scan-LED-Technologie, kurz SLT: Sie basiert auf der Stereolithographie, verfügt jedoch über eine verbesserte Belichtungsquelle. Anstelle von Lasern ist die Maschine mit einer LED-basierten Lichtquelle ausgestattet. Sie ist deshalb weniger wartungsanfällig. Durch die LED-basierte Lichteinheit werden Harze mit 1,5 W Leistung bei 365 nm in Schichtstärken von 0,025 bis 0,100 mm erhärtet. Der DLP-Scanner arbeitet mit einer Auflösung von 1.920 mal 1.080 Pixel (XY). Der Belichtungskopf bewegt sich in XY-Richtung über das Harzbecken und ist in der Lage, eine Fläche von 30 mal 60 mm in einem Schritt zu erhärten. In der Herstellung von Hörgeräten hat sich die Technologie auf Grund der Bauplattform-Größe von 600 x 400 x 250 mm sowie der Zulassung des Materials bewährt. Die Bauteile sind sterilisierbar mit Heißdampf oder Ethylenoxid.

(ID:42510170)