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Stratasys 3D-Druck für den Prototypenbau

| Redakteur: M.A. Frauke Finus

Brightwake Ltd. hat ein Gerät zur Blutrückgewinnung entwickelt, das bereits erfolgreich an Patienten getestet wurde. Bei der Entwicklung hat das Unternehmen für einige Bauteile den 3D-Drucker Dimension 1200es von Stratasys eingesetzt. Dadurch konnten die Prototyping-Kosten um 96 Prozent gesenkt werden.

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Beim Prototypenbau für das Blutrückgewinnungsgerät Hemosep wurden mit einem Stratasys 3D-Drucker gedruckte Bauteile verwendet.
Beim Prototypenbau für das Blutrückgewinnungsgerät Hemosep wurden mit einem Stratasys 3D-Drucker gedruckte Bauteile verwendet.
(Bild: Stratasys)

Das Blutrückgewinnungsgerät Hemosep fängt das Blut auf, das während einer Operation am offenen Herzen und bei großen chirurgischen Eingriffen anfällt. Dann bereitet es die Blutkörperchen auf, damit das Blut per Transfusion dem Patienten wieder zugeführt werden kann.

Beim Bau des Prototypen wurden mehrere 3D-gedruckte Bauteile verwendet, darunter die Hauptfilter- und Kühlsysteme. So konnte das Brightwake-Team die Funktionsfähigkeit des Systems in seiner vorgesehenen Betriebsumgebung testen, bevor das Endgerät aus Metall hergestellt wurde.

Zeit und Geld gespart

Brightwake hat präzise Bauteile benötigt, die der Beanspruchung durch Funktions- und Sicherheitstests standhalten. Dafür bot die Nutzung des Stratasys-3D-Drucks Zeit- und Kostenvorteile.„Früher mussten wir die Fertigung solcher Bauteile an externe Dienstleister vergeben, was pro Bauteil etwa drei Wochen dauerte“, erklärt Steve Cotton, Leiter des Bereichs Forschung und Entwicklung bei Brightwake. „Nun drucken wir stabile Bauteile über Nacht. Dadurch konnten wir unsere Kosten für den Prototypenbau um 96 Prozent senken und pro 3D-gedrucktem Modell über 1.000 £ sparen.“

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