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Nutzenbewertung

36 Millionen Euro zur Finanzierung von Studien angedacht

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Von der Schulenburg sprach aufgrund der „Lernkurve der Anwender“ davon, dass eine Nutzenbewertung nicht am Anfang stehen könne. Dagegen sprach sich der GKV-Vertreter für eine Nutzenbewertung „bereits vor der Vermarktung“ aus, „dann klappt es auch mit der Erstattung“, so Bühler. Prof. Dr. Moritz Wente von Aesculap und Isabel Henkel von Johnson & Johnson stellten klar, dass die MedTech-Unternehmen dafür klare Handlungsoptionen und Handlungssicherheit benötigen. Zunächst müssten die methodischen Probleme beseitigt und die offenen Fragen geklärt werden. Fazit von Moderator Schmitt: „Das Thema Nutzenbewertung wird für die MedTech-Unternehmen künftig eine größere Rolle spielen und sollte von Anfang an berücksichtigt werden.“

Erprobungsregelung für neue Methoden

Mit dem seit 2012 geltenden Versorgungsstrukturgesetz hat der Gesetzgeber für den Gemeinsamen Bundesausschuss (GBA) die Möglichkeit einer Erprobungsregelung für neue Untersuchungs- und Behandlungsmethoden mit Medizintechnologien eingeführt. Ziel ist, dass Innovationen den Patienten möglichst schnell zur Verfügung stehen sollen.

Diese Erprobungsregelung soll für sogenannte innovative Untersuchungs- und Behandlungsmethoden mit Potenzial gelten, deren Nutzen noch nicht mit hinreichender Evidenz belegt ist. Die Erprobungsregelung gilt nicht nur für den stationären Bereich, wo das Erlaubnisprinzip mit Verbotsvorbehalt gilt, sondern auch für den ambulanten Bereich, wo das Verbot mit Erlaubnisvorbehalt gilt.

Kontakt:

BVMed - Bundesverband Medizintechnologie

D-10117 Berlin

www.bvmed.de

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