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Bundesministerium für Gesundheit (BMG) 250.000 Euro zur Förderung des Endoprothesenregisters

| Redakteur: Peter Reinhardt

Nach der Förderung des Probebetriebs im Jahr 2012 stellt das Bundesministerium für Gesundheit (BMG) 250.000 Euro für den weiteren Ausbau des Endoprothesenregisters Deutschland (EPRD) zur Verfügung.

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Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe: „Ich freue mich über das große Interesse, das die Krankenhäuser im Probebetrieb am Endoprothesenregister gezeigt haben.“
Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe: „Ich freue mich über das große Interesse, das die Krankenhäuser im Probebetrieb am Endoprothesenregister gezeigt haben.“
(Bild: Bundesregierung/Steffen Kugler)

Das EPRD ist ein Register für künstliche Hüft- und Kniegelenke. Über die Erfassung von Langzeiterfahrungen nach der Implantation soll langfristig die Zahl der Wechseloperationen gesenkt werden.

Endoprothesenregister hat Modellcharakter

Dazu erklärt Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe: „Implantateregister können uns helfen, die Sicherheit der Produkte und die Qualität der Patientenversorgung weiter zu verbessern. Das Endoprothesenregister hat für uns Modellcharakter. Deshalb freue ich mich über das große Interesse, das die Krankenhäuser im Probebetrieb am Endoprothesenregister gezeigt haben.“

Probebetrieb beweist Praxistauglichkeit des EPRD

Der Probebetrieb hat die Praxistauglichkeit des EPRD erwiesen. Die Mittel des BMG sollen unter anderem dazu dienen, dass alle interessierten Krankenhäuser nach dem bundesweiten Start im Jahr 2014 möglichst schnell in das System der Datenübertragung eingeführt werden können. Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der Weiterentwicklung der Auswertungsmethodik. Die verstärkte Nutzung von Implantateregistern wurde im Schlussbericht zum Nationalen Strategieprozesses „Innovationen in der Medizintechnik“ empfohlen. Die Erfahrungen mit dem EPRD sollen dabei helfen, dieses Ziel möglichst effektiv in die Praxis umzusetzen.

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