StepStone Gehaltsreport 2017

Wer verdient was in Deutschland

| Autor: Heidemarie Schuster

Männliche IT-ler, die in Hessen im Bereich SAP/ERP-Beratung und -Entwicklung für eine Bank arbeiten, einen akademischen Schulabschluss und mehr als zehn Jahre Berufserfahrung haben, verdienen laut dem StepStone Gehaltsreport 2017 am meisten in der deutschen IT-Branche.
Männliche IT-ler, die in Hessen im Bereich SAP/ERP-Beratung und -Entwicklung für eine Bank arbeiten, einen akademischen Schulabschluss und mehr als zehn Jahre Berufserfahrung haben, verdienen laut dem StepStone Gehaltsreport 2017 am meisten in der deutschen IT-Branche. (Bild: gemeinfrei)

Das Durchschnittsgehalt von Fach- und Führungskräften in Deutschland liegt bei rund 57.100 Euro brutto im Jahr. Die Berufsgruppe mit dem höchsten Durchschnittsgehalt sind Ärzte, die IT schafft es immerhin auf Platz 5.

Es liegt in der Natur des Menschen, sich mit anderen zu vergleichen und besonders interessant ist hier der Gehaltsvergleich. Kaum verwunderlich und längst vermutet: Ärzte (82.700 Euro), Ingenieure (65.200 Euro) und Juristen (62.400 Euro) belegen die ersten Plätze beim jährlichen Durchschnittsgehalt in Deutschland. Das zeigt der StepStone Gehaltsreport 2017, für den die Online-Jobbörse Brutto-Durchschnittsgehälter von 60.000 Fachkräften erhoben hat. Das jährliche Bruttodurchschnittsgehalt einer Fach- und Führungskraft in Deutschland liegt bei 57.100 Euro.

Fachkräfte mit akademischer Ausbildung bekommen deutlich höhere Gehälter (64.700 Euro) als ihre Kollegen ohne Studienabschluss (47.200 Euro). Wer einen Masterabschluss vorweisen kann, erhält zudem ein Gehaltsplus von fünf Prozent im Vergleich zu Bachelor-Absolventen.

Gehälter in der IT

In der IT liegt das Bruttodurchschnittsgehalt bei 62.390 Euro im Jahr. Am meisten verdienen Mitarbeiter in Unternehmen mit mehr als 1.000 Mitarbeitern (70.407 Euro), gefolgt von Unternehmen von 501 bis 1.000 Mitarbeitern (63.401 Euro). In Unternehmen mit bis zu 500 Mitarbeitern liegt das Durchschnittsgehalt bei 55.781 Euro. Frauen verdienen in der IT rund 7.000 Euro weniger pro Jahr als ihre männlichen Kollegen.

Wer in der IT-Branche in Hessen arbeitet hat das große Los gezogen. Hier liegt das jährliche Durchschnittsgehalt laut StepStone bei 68.184 Euro brutto. Am wenigsten verdienen IT-ler in Sachsen-Anhalt (41.284 Euro).

Gehaltsunterschiede gibt es natürlich auch je nach Aufgabenfeld, Ausbildung und Berufserfahrung. Gehaltsspitzenreiter sind hier Fach- und Führungskräfte des Bereichs SAP/ERP-Beratung und -Entwicklung. Laut StepStone liegt das jährlichen Durchschnittsgehalt bei 79.795 Euro, wenn man einen akademischen Schulabschluss vorweisen kann und mehr als zehn Jahre Berufserfahrung hat. Maximal zwei Jahre Berufserfahrung bringen immerhin noch 47.750 Euro. Mit einem schulischen Abschluss und über zehn Jahren Berufserfahrung liegt das Bruttogehalt bei 70.370 Euro. Mit einer Berufserfahrung von bis zu zwei Jahren liegt das Durchschnittsgehalt bei 40.000 Euro.

Der Bereich Helpdesk ist in der IT am schlechtesten bezahlt. Mit akademischem Schulabschluss und über zehn Jahre Berufserfahrung liegt das jährliche Bruttodurchschnittsgehalt bei 48.591 Euro. Liegt die Berufserfahrung bei maximal zwei Jahre schrumpft laut StepStone das jährliche Bruttogehalt auf 34.500 Euro. Mit schulischem Abschluss und über zehn Jahre Berufserfahrung können IT-ler hier 43.702 Euro brutto verdienen, mit maximal zwei Jahren Berufserfahrung sind es noch 32.929 Euro.

Details zum StepStone Gehaltsreport 2017

Für den Gehaltsreport hat StepStone die Gehaltsdaten von rund 60.000 Fach- und Führungskräften ausgewertet, die an einer Online-Befragung teilgenommen haben. Die angegebenen Durchschnittsgehälter sind Bruttojahresgehälter mit allen variablen Bezügen, wie Boni, Prämien und Weihnachtsgehalt. Aus Gründen der Vergleichbarkeit wurden nur Angaben von Arbeitnehmern in Vollzeit berücksichtigt. Für den StepStone Gehaltsreport 2017 hat StepStone sowohl das Erhebungsverfahren als auch die Auswertungsmethodik der Studie weiter entwickelt und verfeinert. Daher sind die Ergebnisse des StepStone Gehaltsreports 2017 nicht unmittelbar mit den Vorjahreszahlen vergleichbar.

Dieser Artikel ist erschienen auf www.it-business.de.

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