Wearables

Toshiba-Entwicklerkit zielt auf Healthcare-Anwendungen

| Redakteur: Franz Graser

Das Toshiba-Entwicklerkit für tragbare Anwendungen (Wearables) enthält als Herzstück den Prozessor TZ1041MBG, ein Derivat des Cortex M4F von ARM.
Das Toshiba-Entwicklerkit für tragbare Anwendungen (Wearables) enthält als Herzstück den Prozessor TZ1041MBG, ein Derivat des Cortex M4F von ARM. (Bild: Toshiba Electronics Europe)

Toshiba Electronics Europe (TEE) stellt ein Entwicklungskit vor, das Hardware und Software für die Entwicklung von tragbaren Geräten beinhaltet, die mehrere Sensoreingänge verarbeiten müssen.

Das Kit enthält den Sensor-Hub-Prozessor TZ1041MBG. Er basiert auf einem 32-Bit-Prozessor des Typs ARM Cortex-M4F basiert und als Hub zur Erfassung, Verarbeitung und Speicherung von Daten aus mehreren Quellen dienen kann. Über die integrierte Bluetooth-Funktion werden dann die Rohdaten oder verarbeiteten Daten auf externe Geräte wie Smartphones und Tablets übertragen.

Das Evaluierungsboard EBTZ1041-SK-A1 vereint den Prozessor mit einem Arduino-UNO-R3-kompatiblen Header, über den sich handelsübliche Arduino-Erweiterungen (Shields) anschließen lassen. Zusätzlich zur Bluetooth-Funktion unterstützt ein spezieller Header den Anschluss des Single-Chip-HF-Transceivers TC32306 von Toshiba, um Sub-GHz-Funkkommunikation bereitzustellen.

Eine integrierte CMSIS-DAP-Debug-Schnittstelle ist standardmäßig vorhanden. Alternative Debugger können über den 9-poligen SWD-Stecker angeschlossen werden.

Mit dem Prozessor TZ1041MBG lassen sich Peripherie und Sensoren wie etwa MEMS-Sensoren wie Luftdruck- und Feuchtigkeitsssensoren an die integrierten USB-, UART-, SPI-, I2C- und 12-Bit-ADC-Schnittstellen anschließen. Andere externe Sensoren lassen sich direkt mit den drei Eingangskanäle des integrierten hochauflösenden 24-Bit-ΔΣADC verbinden.

Damit ist eine genaue Messung biomedizinischer Signale wie Pulsraten und eine EKG-Aufzeichnung (Elektrokardiogramm) möglich. Der Prozessor mit DSP Befehlen und Gleitkomma-Einheit sammelt und verarbeitet diese Daten.

Der Prozessor enthält darüber hinaus 288 Kilobyte SRAM-Arbeitsspeicher und 1 Megabyte NOR -lash-Speicher zur Speicherung von Programmcode und Daten. Der mit Bluetooth Low Energy in der Version 4.1 kompatible Controller und Funkschaltkreis überträgt Rohdaten und verarbeitete Daten an externe Geräte.

Neben der Starterkit-Hardware haben Entwickler von Wearables auch Zugriff auf die Software-Algorithmen für die TZ1000-Serie. Dazu zählen die Aktivitätsüberwachung, PPG-Überwachung (Photoplethysmographie zur Überwachung von Patienten mit chronischer Herzinsuffizienz) und EKG-Aufzeichnung (Elektrokardiogramm).

Dieser Artikel ist erschienen auf www.embedded-software-engineering.de.

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