Z-Werkzeugbau

„Schnittstelle von Medizintechnik und Pharma hat großes Potenzial“

| Redakteur: Peter Reinhardt

Von der Baugruppenentwicklung über Prototypentests bis zur Produktion erledigt Z-Microsystems alle anfallenden Aufgaben schnell und effizient.
Von der Baugruppenentwicklung über Prototypentests bis zur Produktion erledigt Z-Microsystems alle anfallenden Aufgaben schnell und effizient. (Bild: Z-Werkzeugbau)

Zu den Ausstellern auf dem Med-Industry + Phama Day am 2. März in Würzburg zählt auch die Business-Unit Z-Microsystems der österreichischen Z-Werkzeugbau GmbH. Zwei Wochen vor Beginn des Fachkongresses nimmt Markus Ebster, Geschäftsleitung Vertrieb & Marketing, Stellung zu Produkten, Potenzial und Projekten an der Schnittstelle von Medizintechnik und Pharma.

Was stellen Sie auf dem Med-Industry + Phama Day aus?

Wir zeigen Systemlösungen von der Entwicklung bis zur Serienfertigung von spritzgegossenen Mikrofluidik- und Lab-On-A-Chip-Anwendungen. Als Spritzguss- und Formenbaubetrieb haben wir über 60 Jahre Erfahrung, die wir gerne unseren Kunden zur Verfügung stellen, um Projekte erfolgreich umzusetzen. Das werden wir auch den Teilnehmern auf dem Med-Industry + Phama Day zeigen.

Was ist die Kernbotschaft beziehungsweise Zielsetzung Ihres Standes?

Wir sind „Inspiring Partner“ für unsere Kunden in Bezug auf Entwicklung und Herstellung von Kunststoff-Disposables und Consumables für Anwendungen in den Life-Science-Bereichen Pharma, Diagnostik, Biochemie, Medical etc.

Wo haben Sie bereits Erfahrungen an der Schnittstelle von Medizintechnik- und Pharmaindustrie gesammelt?

Im Zuge diverser Kundenprojekte weltweit, über die wir als Auftragsfertiger aufgrund von Geheimhaltungserklärungen jedoch nicht öffentlich berichten dürfen. Nur so viel: Zertifiziert nach ISO 13485:2012, sind wir mit den Gegebenheiten der Branche bestens vertraut.

Wie wichtig ist dieses Thema aus strategischer Sicht für Sie?

Wir sind weltweit an den Hot-Spots der Life-Science-Industrie tätig, möchten aber natürlich den Markt in Europa nicht zu kurz kommen lassen und uns auch diesem intensiv widmen. Deshalb ist es sehr wichtig für uns, auch in Deutschland und der EU für unsere Kunden präsent zu sein. Da der Markt, nach den USA, auch in Europa langsam wächst, sehen wir hier durchaus großes Potenzial – vor allem in Bezug auf Entwicklungsprojekte großer europäischer Pharma- und Medizintechnikunternehmen.

Welche Perspektive sehen Sie für Dienstleistungen und Produkte an der Schnittstelle zwischen Medizintechnik und Pharma?

Viele Innovationen in der Diagnostik basieren auf biochemischen Entwicklungen in den Forschungslabors unserer Kunden. Oft muss diese Chemie für einzelne Tests im Markt in technisch komplexe Produkte verpackt werden. Solche Verpackungsformate heißen dann Lab-on-Chip-Systeme. Z-Microsystems entwickelt und produziert hierfür mikro-fluidische Baugruppen mit integrierter Biochemie, die direkt am Patienten verwendet werden können. Die fertigen Chips integrieren eine Vielzahl von Funktionen wie Medienlagerung, Transport, Mischen, Trennung und Detektion biologischer Substanzen wie menschliche Zellen, Körperflüssigkeiten oder andere Flüssigleiten aller Art. Hier erwarten wir als Reaktion auf strengere Kostenkontrollen im Gesundheitswesen ein erhebliches Marktwachstum.

Jedoch ist spezielles Know-how notwendig, um biochemische Konzepte in marktreife Lösungen zu überführen. Hierfür müssen Biotechnologie und Mikrotechnologie preisgünstig in technische Produkte umgesetzt werden. Z-Microsystems unterstützt seine Kunden mit Machbarkeitsstudien und erledigt alle folgenden Aufgaben von der Baugruppenentwicklung über Prototypentests bis zur Produktion schnell und effizient.

Zum Programm und zur Anmeldung des Med-Industry + Phama Days.

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