Siemens AG

Mandat von Vorstandschef Joe Kaeser vorzeitig verlängert / Healthineers an die Börse

| Redakteur: Peter Reinhardt

Joe Kaeser bleibt bis zur Hauptversammlung im Jahr 2021 Vorsitzender des Vorstands der Siemens AG.
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Joe Kaeser bleibt bis zur Hauptversammlung im Jahr 2021 Vorsitzender des Vorstands der Siemens AG. (Bild: Siemens)

Top-Manager Kaeser soll den Siemens-Konzern weiter voranbringen. Dazu zählt auch der Börsengang von Siemens Healthineers.

  • Aufsichtsrat beschließt Verlängerung von Kaesers Mandat bis 2021
  • Nach erfolgreicher Implementierung der Vision 2020 Fokus auf nächste Schritte
  • Medizintechnik vor Börsengang

Der Aufsichtsrat der Siemens AG hat die Bestellung von Joe Kaeser zum Vorsitzenden des Vorstands vorzeitig bis zur Hauptversammlung 2021 verlängert. Damit setzt das Unternehmen im Hinblick auf die nachhaltige und erfolgreiche Umsetzung der Unternehmensstrategie „Vision 2020“ auf Kontinuität und Stabilität. „Herr Kaeser hat die Neuausrichtung von Siemens in den vergangenen Jahren mit großem Engagement und Unternehmergeist vorangetrieben“, erklärt der Vorsitzende des Aufsichtsrates, Gerhard Cromme. „Er ist nicht nur Garant des Erfolges, sondern auch der Stabilität in zunehmend unruhigen Zeiten. Umso erfreulicher ist es aus Sicht des Aufsichtsrates, dass wir die äußerst erfolgreiche und höchst vertrauensvolle Zusammenarbeit mit Herrn Kaeser fortsetzen.“

Vision 2020 gibt die Richtung vor

„Wir haben in den vergangenen vier Jahren gemeinsam viel erreicht. Mit der ,Vision 2020‘ hat das Unternehmen eine klare Ausrichtung bekommen und wir haben den Unternehmenswert deutlich gesteigert“, stellt sich Vorstandschef Kaeser selbst ein gutes Zeugnis aus. Es gäbe aber noch viel zu tun. Zusammen mit dem globalen Führungsteam will Kaeser bei Siemens den industriellen digitalen Wandel gestalten und das Unternehmen gut auf die nächste Generation vorbereiten.

Die Umsetzung der strategischen Neuausrichtung der „Vision 2020“ hatte zum Start des Geschäftsjahrs am 1. Oktober 2014 begonnen. Kernpunkte sind die Ausrichtung des Unternehmens auf die Wachstumsfelder Elektrifizierung, Automatisierung und Digitalisierung, die Fokussierung des Portfolios sowie die Umsetzung konkreter und nachhaltiger Maßnahmen zur funktionalen Effizienzsteigerung im Unternehmen.

Wo geht Siemens Healthineers an die Börse?

Dazu zählt aber auch die Umsetzung der Börsenpläne für die bereits selbstständige Medizintechnik-Sparte Healthineers im ersten Halbjahr 2018, wie verschiedene Medien übereinstimmend melden. Weiterhin offen ist derweil, ob der Gang aufs Parkett in Deutschland oder in den USA erfolgen soll. Dazu der zuständige Vorstand Michael Sen in der Welt: „Wir gehen an die Börse, weil wir damit die nötigen Mittel für Wachstum und Akquisition zur Verfügung stellen können.“ Die USA gelten wegen hoher Börsenbewertungen für Medizintechnik-Unternehmen als attraktiv. „Arbeitnehmervertreter haben sich aber gegen einen US-Börsengang gestellt, weil sie eine Aushöhlung der Mitbestimmung fürchten“, heißt es in der Welt weiter.

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