Steckverbinder

Hermetische Steckverbinder für extreme Einsatzgebiete

| Redakteur: Sandra Häuslein

Hermetik-Stecker werden dort eingesetzt, wo es große Druckunterschiede, große Höhen und Tiefen oder schwierige Witterungsverhältnisse zu meistern gibt.
Hermetik-Stecker werden dort eingesetzt, wo es große Druckunterschiede, große Höhen und Tiefen oder schwierige Witterungsverhältnisse zu meistern gibt. (Bild: Hummel)

Jaeger Connecteurs, ein Tochterunternehmen der Hummel AG, hat Hermetik-Stecker im Programm, die härtesten Umgebungsbedingungen standhalten sollen – ob extremem Druck, großen Höhen und Tiefen oder extremen Witterungsverhältnissen. Einsatz finden sie unter anderem in der Luft- und Raumfahrt und der Medizintechnik.

Ihr Einsatzgebiet ist immer außergewöhnlich: extremer Druck, große Höhen und Tiefen oder schwierige Witterungsverhältnisse. Die hermetischen Steckverbinder der Hummel AG werden in den härtesten Umgebungen eingesetzt. Sie sollen verlässlich vor Feuchtigkeit, Schmutz, Staub und Druckunterschieden schützen. Eingesetzt werden sie in der Luft- und Raumfahrt, in der Medizintechnik, bei der Marine, im Bergbau sowie in der Energie-, Umwelt- und Labortechnik. Der Einsatzort kann ein U-Boot oder ein Satellit sein, eine Bohrinsel oder ein Kernkraftwerk, ein Navigationsinstrument oder ein medizinisches Gerät.

Vergoldete Kontakte und Isolierkörper aus Sinterglas

Mit seiner jahrelangen Erfahrung soll der französische Steckerspezialist Jaeger Connecteurs – ein Tochterunternehmen von Hummel – zu den Pionieren anspruchsvoller Verbindungslösungen zählen. Im Sortiment sind Hermetik-Stecker mit drei bis 52 Kontakten als Gerätesteckverbinder oder als Wanddurchführung. Die Steckverbinder sind als Einschweißvariante oder in verschiedenen Schraubversionen erhältlich. Hochwertige Materialien sollen auch den Einsatz im Hochspannungsbereich erlauben.

Das Steckergehäuse ist aus rostfreiem Stahl gefertigt, wahlweise vergoldet. Besonderes Augenmerk gilt bei Hermetik-Steckverbindern den Kontakteinsätzen. Denn die Anforderungen an Luft-, Gas- und Druckbeständigkeit sind sehr groß. Die Stecker von Hummel haben vergoldete Kontakte und einen Isolierkörper aus Sinterglas zwischen Stift und Gehäuse. So soll eine hohe mechanische Festigkeit und Dichtigkeit sichergestellt werden. Das Ergebnis ist eine dauerhaft zulässige Druckdifferenz von 50 bar, eine Helium-Leckrate von weniger als 10-9 mbar l/s und einer Betriebstemperatur von –50 °C bis 125 °C.

Dieser Artikel ist erschienen auf www.konstruktionspraxis.de.

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