Hentschel Fördermittelberatung

Fördermittelanträge einfach outsourcen

| Redakteur: Kathrin Schäfer

Fördermittelanträge Spezialisten überlassen: Sie kennen die Spielregeln und arbeiten oft effektiver als die eigenen Mitarbeiter.
Fördermittelanträge Spezialisten überlassen: Sie kennen die Spielregeln und arbeiten oft effektiver als die eigenen Mitarbeiter. (Bild: Fotolia/Art Family)

Innovationsfähigkeit ist gerade für Medizintechnikunternehmen entscheidend. Oft fehlt es KMU aber an Instrumenten, um Investitionen zu stemmen. Die Teilnahme an Förderprogrammen kann hier helfen. Wer für den Antrag keine Zeit hat, kann diesen Vorgang einfach outsourcen.

Ein Unternehmen in Baden-Württemberg mit knapp 50 Mitarbeitern will einen Schnelltest zur Blutgruppenuntersuchung entwickeln. Es kann mit knapp 130.000 Euro gefördert werden, was 40 Prozent des Projektvolumens entspricht. Sechs Mitarbeiter werden 18 Monate mit der Neuentwicklung beschäftigt sein. Das zeigt: Fördermittel zu beantragen kann sich rechnen. Leider nutzen vergleichsweise wenige Firmen diese Möglichkeiten.

Unterschiedliche Fördermittel kombinieren

Der Weg von der Idee bis zum fertigen Produkt ist steinig und schwer; so manche Idee wird deshalb schon im Vorfeld verworfen. Dabei bieten Bund und Länder mit einer ganzen Reihe an Förderprogrammen sehr effektive Zuschüsse für kleine und mittelständische Unternehmen, um deren Innovationskraft zu stärken. Die Fördermittellandschaft für Forschungs- und Entwicklungsprojekte auf Landes-, Bundes- und EU-Ebene ist sehr vielfältig, hinzu kommen noch private Stiftungen und Angebote für zinsgünstige Darlehen oder Bürgschaften. Je nach Branche, Technologie, Region oder Firmen- und Projektgröße lassen sich unterschiedliche Fördertöpfe nutzen und unter bestimmten Bedingungen auch miteinander verketten: So sind beispielsweise für Patentanmeldung, Machbarkeitsstudie, Produktentwicklung und den Markteintritt Zuschüsse aus unterschiedlichen Quellen möglich und miteinander kombinierbar. Manche Förderprogramme und Angebote richten sich ausschließlich an Start-Ups, während andere nur kleineren und mittelständischen Unternehmen oder für Kooperationsprojekte zur Verfügung stehen.

Welche Fallstricke stehen der Förderung im Weg?

Wer von Fördermitteln profitieren will, muss also im ersten Schritt seine Projektidee und deren Innovationsgehalt identifizieren, den für ihn passenden Fördertopf finden und den entsprechenden ein- oder mehrstufigen Antrag stellen. Das ist zwar kein Hexenwerk, braucht aber Zeit, Geduld und Muße. Zudem gilt es die jeweils vorgeschriebenen Formalitäten zu beachten, um nicht beim Antragstellen über Fallstricke zu stolpern.

Das Wichtigste zuerst: Der Antrag auf Fördermittel muss immer vor dem Projektstart gestellt werden; gleichgültig, ob es sich um ein neues Produkt, eine Verbesserung oder ein neues oder effizienteres Verfahren handelt. Natürlich müssen die Antragsunterlagen komplett sein. Dazu gehören beispielsweise Projektskizzen ebenso wie die Finanz- bzw. Budgetplanung. Alles richtig und aussagekräftig auszuarbeiten macht zwar Arbeit und kostet Zeit, der Aufwand lohnt sich jedoch fast immer. Denn wenn die Voraussetzungen stimmen, ist eine hohe Wahrscheinlichkeit für einen positiven Zuwendungsbescheid gegeben. Das macht den Weg frei, um innovative Ideen auch wirklich in marktreife Produkte umzusetzen und sich so Wettbewerbsvorteile zu sichern.

Während das Projekt läuft, sind ebenfalls ein paar Dinge zu beachten. So ist eine interne Dokumentation ebenso Verpflichtung wie ein Reporting gegenüber dem Träger der Förderung, also die externe Dokumentation. Das klingt für manchen erst etwas nach einem die Kreativität einschränkenden Korsett. Der Dokumentationszwang kann sich aber durchaus auch positiv auf den Projektverlauf auswirken. Strukturierte Abläufe vereinfachen viele Arbeitsschritte, Änderungen beim Projekt sowie die Gründe dafür bleiben nachvollziehbar. Der Nutzen überwiegt den Aufwand bei Weitem, denn last but not least rechnet sich die Förderung.

Leider nutzen aber immer noch vergleichsweise wenige Firmen diese Möglichkeiten. In der Realität bleiben diese Zuschüsse nämlich allzu oft unerreicht, beispielsweise weil sich im Unternehmen niemand dafür zuständig fühlt bzw. das Thema zu komplex erscheint. Die Richtlinien zu den einzelnen Programmen sind umfangreich, nicht immer auf den ersten Blick verständlich und oft eher abschreckend. Sowohl die Auswahl des richtigen Förderprogrammes als auch die Ausarbeitung der Antragsunterlagen bedürfen Zeit. Auch wer sich hier mühsam durchbeißt ist häufig nicht vor Enttäuschungen gefeit. Wenn die Anträge scheitern, liegt es oft an einer ungenügenden Darstellung des Vorhabens. Damit ist aber erst einmal die mühsam investierte Zeit verschwendet und auch die Motivation für einen neuen Versuch dahin.

Fördermittel-Spezialisten kennen die Spielregeln

Es lohnt sich also darüber nachzudenken, ob ein Outsourcing der Antragstellung nicht sinnvoller ist. Spezialisten auf diesem Gebiet kennen die Spielregeln und arbeiten schneller und effektiver als die eigenen Mitarbeiter, die die aufwändige Antragsstellung meist auch noch nebenbei zu erledigen haben. Die Hentschel Fördermittelberatung beispielsweise bietet kleinen und mittelständischen Unternehmen bei Forschungs- und Entwicklungsprojekten praxisnahe Unterstützung bei der Antragstellung. Der Aufwand für das antragstellende Unternehmen beschränkt sich dabei auf ein bis zwei Meetings. Alle Unterlagen werden anschließend unterschriftsreif vorbereitet. Kosten entstehen nur, wenn der Antrag erfolgreich ist. Dabei spielt es keine Rolle, ob es sich bei den Projekten um die Neuentwicklung von Produkten, Verfahren oder technischen Dienstleistungen handelt, die den bisherigen Stand der Technik übertreffen. Nur die Innovation zählt, für die es den passenden Fördertopf zu finden gilt.

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