Interconnect-Stress-Test

Dyconex nimmt viertes IST-Testgerät in Betrieb

| Redakteur: Peter Reinhardt

Vier IST-Testgeräte und weitere Untersuchungs- und Analyseverfahren bilden die Basis für und messbare Zuverlässigkeit der Dyconex-Produkte.
Vier IST-Testgeräte und weitere Untersuchungs- und Analyseverfahren bilden die Basis für und messbare Zuverlässigkeit der Dyconex-Produkte. (Bild: Dyconex)

Einer der weltweit führenden Anbieter von hochkomplexen Lösungen in der elektronischen Verbindungstechnik hat kürzlich das vierte IST-Gerät in Betrieb genommen. Die Dyconex AG, ein Unternehmen der MST-Gruppe, konnte damit die Kapazitäten ihres Kompetenzzentrums für Produktzuverlässigkeit weiter ausbauen.

Bereits im Dezember 2014 hatte die Dyconex neue Labors für Zuverlässigkeitsprüfungen eröffnet und das entsprechende Kompetenzzentrum erweitert. „Mit vier IST-Testgeräten an einem Standort sind wir führend in Europa“, kommentiert Dr. Hans-Peter Klein, Director Quality Management bei der Dyconex, die Investition in Anlagentechnik für den sogenannten Interconnect-Stress-Test.

Solide Aussagen über die Produktzuverlässigkeit treffen

Die Bemühungen kommen nicht von ungefähr. Vielmehr ist Zuverlässigkeit ist für kritische Anwendungen in der Medizintechnik oder in der Luft- und Raumfahrt unverzichtbare Voraussetzung. Dyconex hat hierfür umfassende und systematische Methodiken entwickelt, die eine solide Aussage über die Produktzuverlässigkeit zulassen. Dabei kommen beschleunigte Testverfahren, wie der IST, zum Einsatz. Bei diesem werden spezielle Testcoupons mit Durchkontaktierungen Temperaturzyklen unterzogen und die resultierende Widerstandsveränderung im Testcoupon gemessen. Eine entsprechende Widerstandserhöhung deutet auf Schädigungen hin.

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